Gedanken zur Ökumene

Im Zuge des Pabst-Besuches habe ich mir ein paar Gedanken zur Ökumene gemacht. Sprechen Christen von Ökumene, meinen sie die Einheit der christlichen Kirchen in Deutschland. Durch den Besuch des katholischen Oberhauptes in der reformatorischen Stätte Erfurt, wurde scheinbar der Eindrucke erzeugt, die katholische Seite möchte die Ökumene/Einheit der Kirche voranbringen. Das das dann nicht der Fall war, wurde mit Enttäuschung aufgenommen. Nur muss man sich fragen, was sollte der Pabst denn verkünden? Oder warum sollte er das tun? Es gibt ach keinen Grund die Kirchen zu vereinigen. Jede Kirche kann so bleiben wie sie ist.

Wenn die Katholiken meinen so einen Pabst-Kult haben zu müssen, dann bitte, meinen Segen haben sie. Und wenn sie meinen die Hostie ist wirklich der Leib Jesus, was ist daran so schlimm?

Man sollte eher auf die rein praktischen Fragen eine Antwort finden:

  • Wie können evang. und kath. Christen gemeinsam Abendmahl feiern? Wäre es nicht möglich das evang. Christen an einem katholischen Abendmahl teilnehmen? Wo liegt dabei das Problem? Andersherum ist das natürlich schlechter möglich, bei den Protestanten ist die Hostie nur eine Hostie und der Wein nur vergorener Traubensaft.
  • Wie bekommt man das hin, das Christen beider Konfessionen heiraten und sich auch wieder scheiden können.
Ich meine, lasst uns nicht nach einer Vereinigung streben, lasst jedem seinen Glauben und seine Kirche. Lasst uns lieber friedlich und harmonisch zusammenleben, lasst uns ein Vorbild sein.
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